La Grande Comedie des Masques

Am 25. Jan. 2008 war die Premiere von "BORIS BRONSKI".

Dieses Programm, im typischen Stile von Habbe & Meik, ist das erste Soloprogramm von Meik (Michael) Aufenfehn.

 

Nach 27 Jahren der sehr erfolgreichen Duoarbeit, war es Meik ein Anliegen, die Möglichkeiten des Solospiels auszuloten. Seine Kunstfigur "Boris Bronski" wurde ihm zu einem neuen Partner. Ein Pendant zu sich selbst, eine Art "Alterego" oder ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit, die sich närrisch verselbständigt. Eine Figur, die als Handpuppe den Archetypus Mensch zeigt. Ein Bote der Absurdes ausspricht, Halbwahrheiten von sich gibt, um somit des Pudel Kern zu rühren. Boris Bronski kann alles machen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.

 

Umrahmt von Boris Bronski gesellen sich die unnachahmlichen Masken, die von Meik Aufenfehn selbst gefertig werden. Sie zeigen eine große Palette an ungewöhnlichen Ausdrucksmöglichkeiten. Sie sind extrem Ausdruckstark. Ihr Mund als Diagonale, läßt eine Seite traurig und die andere lachend erscheinen. Die Botschaft: Das Leben ist trist und spaßig zugleich.

 

In der Tradition des Maskenspiels kommen die Elemente des Slapstick, der Clownerie und der großen Komödie des Menschseins nicht zu kurz. Der Mime ist immer dynamisch in Bewegung, mal ganz oben und sofort wieder am Boden, immer zwischen Himmel und Erde. So schnell, dass es den Atem verschlägt, wenn der Masken-Held stürzt, aufsteht, klettert und wieder liegt. Das Auf und Ab geschehen nahezu gleichzeitig. Immer zwischen Himmel und Erde. Ein komischer Parcours durch alle Gefühle zwischen Hoffen und Verzweifeln.

 

So wird auch dieses Soloprogramm zu einem Bonbon für jeden Theaterliebhaber.

 

 

 

 

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