La Grande Comedie des Masques

BORIS BRONSKI

 

 

 

Ein Solo von und mit Michael Aufenfehn

 

Video You Tube: Boris Bronski

 

Parallel zum nicht enden wollenden Erfolg um Habbe & Meik,

hat sich MEIK (Michael Aufenfehn) einem Soloprogramm verschrieben. Seine Kunstfigur "Boris Bronski" spielt sich mit der Manier des clownesken Maskentheaters in die Herzen des Publikums.

 

Als Thema steht der Archetypus "Mensch". Das Individuum als Jedermann im Kampf mit den Objekten, Elementen und vertrackten Alltagssituationen, die nicht immer in einem Supergau enden, aber oft am Rande der Katastrophe balancieren. Dabei findet Boris Bronski nicht nur Gründe, über ihn zu lachen, sondern bietet auch eine inspirierende Philosophie der Metaebene, die wahrer als das Leben erscheint.

 

Die Presse schreibt:

 

Boris Bronski zeigt in der Tradition der Slapstick-Komiker große Kunst mit zahlreichen Facetten. Komik und Tragik, das Leichte und das Poetische liegen stets eng beieinander. Alltagskuriositäten, immer kurz vor dem Unfall und nicht immer glücklichen Wendungen zeugen von dem ungewöhnlichen Ideenreichtum des Spielers. Sein Spiel bietet nicht nur Belustigung, sondern auch tiefgründige Menschlichkeit.

 

Boris Bronski kämpft mit der Tücke des Objektes. Oder er träumt von Wasserfluten die über ihn hereinbrechen, so dass er immer höher steigt, auf die Kisten und Gebäude, Leitern und Schornsteine, bis er nur noch schwimmen kann. Und wie er so balanciert, balancieren seine Figuren auf der Suche nach halt auf der Leiter des Lebens.

 

Boris Bronski ist nicht gewöhnlich. Die Maske spricht für sich und ist Unterhaltung der anderen guten Art. Das Publikum folgt jeder Nummer mit Spannung und befreiendem Gelächter.

 

 

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Pressebesprechung

Waldhut am 9. 10. 2013

 

Wer war Boris Bronski?

Das fragten sich die Besucher der Stadhalle.

Erst ganz zum Schluss lüftete der Maskenbauer und -spieler

Michael Aufenfehn dieses Geheimnis...

 

Vorher spielt er eineinhalb Stunden lang lautlos aber ungeheuer ausdrucksvoll acht Rollen. Musiker, Gepäckträger, Zugreisender im Regen, Gangster, Golfspieler,

Straßerkehrer und - als bejubelten Höhepunkt des Abends - eine vollbusige Putzfrau.

 

Federnd und hüpfend erscheint er auf der Bühne, verkleidet sich in rasendem Tempo und verbirgt sich hinter einer seiner skurrilen Masken. Sein Markenzeichen: lange Nase uund ein leicht ironischer Gesichtsausdruck. Und dann beginnt eine Schlacht der Requisiten und Kostüme. Und der aussichtslose Kampf mit der Tücke des Objekts: Die Mandoline etwa rutscht unerreichbar auf den Rücken, der Notenständer bricht auseinander, die Finger bleiben im Handgriff der Kehichtschaufel stecken und zu allem Überfluss kracht noch die rettende Leiter zusammen.

 

So geht das in allen Szenen, und das Publikum verfolgt belustigt und in erstaunlicher Konzentration dieses ständige, anrührende Versagen und akrobatische Können. Oder genießt die sehr drastischer Bügel-und Kletterversuche der Putzfrau im Liebesrausch.

Aufenfehn ist ein großartiger Pantomime. Das Publikum dankt es mit herzlichem Beifall.